MPU wegen Straftaten

Nötigung im Straßenverkehr, Körperverletzung oder andere Straftaten — wir zeigen Ihnen, wie Sie die MPU bestehen.

Straftaten mit Bezug zum Straßenverkehr

Nötigung

Aggressives Drängeln, Ausbremsen oder Schneiden anderer Verkehrsteilnehmer — Nötigung im Straßenverkehr ist eine Straftat.

Gefährdung des Straßenverkehrs

Wer durch rücksichtsloses Fahren Leib oder Leben anderer gefährdet, muss mit dem Entzug der Fahrerlaubnis und einer MPU rechnen.

Unerlaubtes Entfernen

Fahrerflucht nach einem Unfall — auch bei geringem Schaden kann dies zum Führerscheinentzug und zur MPU-Anordnung führen.

Straftaten ohne direkten Verkehrsbezug

Körperverletzung

Bei wiederholter oder schwerer Körperverletzung kann die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an der Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen haben und eine MPU anordnen. Eine bescheinigte Absolvierung eines Anti-Aggressions-Trainings ist hier sehr hilfreich.

Aggressives Verhalten

Allgemein aggressive Straftaten wie Bedrohung oder Sachbeschädigung können zur Frage führen, ob die betreffende Person im Straßenverkehr sicher agieren kann. Eine bescheinigte Absolvierung eines Anti-Aggressions-Trainings ist hier sehr hilfreich.

Was der Gutachter bei der Straftaten-MPU erwartet

Ehrliche Aufarbeitung

Der Gutachter erwartet, dass Sie die Tat detailliert schildern und die Verantwortung dafür übernehmen — ohne Bagatellisierung oder Schuldzuweisung.

Ursachenanalyse

Welche persönlichen, sozialen oder situativen Faktoren haben zur Tat geführt? Der Gutachter sucht nach einer nachvollziehbaren Erklärung.

Empathie & Reue

Können Sie die Perspektive des Opfers einnehmen? Echte Reue zeigt sich nicht in leeren Floskeln, sondern in Verständnis für die Folgen.

Verhaltensänderung

Welche konkreten Strategien nutzen Sie, um Konflikte zukünftig gewaltfrei zu lösen? Der Gutachter will einen nachhaltigen Wandel sehen.

Häufige Fragen zur Straftaten-MPU

Bekomme ich nach einer Fahrerflucht eine MPU?

Ja, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort (Fahrerflucht) kann zum Entzug der Fahrerlaubnis und zur MPU-Anordnung führen — auch wenn der Sachschaden gering war. Entscheidend ist das Verhalten, nicht die Schadenshöhe.

Brauche ich ein Anti-Aggressions-Training für die MPU?

Bei Aggressionsdelikten wie Körperverletzung oder Nötigung ist ein Anti-Aggressions-Training sehr hilfreich und wird vom Gutachter positiv bewertet. Es zeigt, dass Sie aktiv an Ihrer Impulskontrolle arbeiten. Wir beraten Sie, ob es in Ihrem Fall empfehlenswert ist.

Kann eine Straftat ohne Verkehrsbezug zur MPU führen?

Ja, auch Straftaten ohne direkten Bezug zum Straßenverkehr — etwa Körperverletzung, Bedrohung oder Sachbeschädigung — können zur MPU führen, wenn die Fahrerlaubnisbehörde Zweifel an Ihrer Eignung zum Führen von Kraftfahrzeugen hat.

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